emil – Endovascular MILestones. Unser Anspruch ist, eine sektorübergreifende, internationale gefäßmedizinische Plattform anzubieten.

Vision

Eine kontinuierliche, kosteneffiziente Verbesserung und Harmonisierung der interdisziplinären Behandlungsintelligenz bei der Markererkrankung paVk für eine messbare Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität UND der Lebensqualität der Patienten durch die Dokumentation und die fächerübergreifende Verknüpfung aller gefäßmedizinischen Behandlungen in emil sowie die Integration aller Behandlungsoptionen und aller Behandlungsverantwortlichen.

Bedeutung

Herzinfarkt und Schlaganfall sind Todesursache Nummer 1 und Nummer 3 in den westlichen Industrieländern. Die dritte Manifestation der Atherosklerose – die paVk – markiert neben ihren lokalisationsabhängigen Symptomen auch in ihrer noch symptomlosen Form ein stark erhöhtes Risiko für das Erleiden eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles. 80% aller Patienten mit einer paVk haben eine symptomlose paVk.

Die medizinischen Therapiemöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren enorm verbessert – dies gilt für jede der drei Behandlungsmöglichkeiten (konservativ, endovaskulär, chirurgisch).

Dennoch mangelt es häufig an der medizinischen Evidenz. Die Durchführung von Studien ist häufig auf wenige Zentren beschränkt, und es fehlt an Instrumenten, die dem jeweils durchführenden Arzt helfen, die Qualität der eigenen Behandlung zu bewerten, beispielsweise durch den Vergleich mit Ergebnissen anderer Zentren. Auch findet sich meist nur an integrierten Zentren eine standardisierte Dokumentation aller Behandlungsschritte und aufgrund der Vielzahl der an der Behandlung beteiligten Fachdisziplinen geht häufig sehr viel wichtige Information über Therapie und Verlauf verloren.

Bisherige Ansätze zur Verbesserung der Dokumenation beschränken sich meist auf eine einzelne Fachdisziplin, eine dezidierte, meist stark eingeschränkte Fragestellung, oder stellen Insellösungen dar.

Ziel

emil will diesen Umstand beseitigen und schafft die Möglichkeit der fächerübergreifenden Dokumentation medizinischer Maßnahmen zur Behandlung von Gefäßpatienten.

emil ist

  • Ein fächerübergreifendes Dokumentationssystem, welches konservative, endovaskuläre und chirurgische Behandlungsansätze gleichermaßen erfasst.
  • Ein krankheitsübergreifendes Dokumentationssystem, das den Umstand berücksichtigt, dass Gefäßpatienten häufig an verschiedenen Gefäßentitäten erkrankt sind. Demzufolge erfasst emil nicht nur Eingriffe an den Becken-Bein-Gefäßen, sondern auch an Dialyseshunts, und in Kürze sogar an Nierenarterien sowie an der Aorta.
  • Eine flexible Datenplattform, die es ermöglicht, Studien umzusetzen, bzw. die erfassten Daten leicht in wissenschaftliche Auswertungen zu überführen.
  • Ein Instrument der Versorgungsforschung, das die dokumentierten Behandlungen insbesondere vor dem Hintergrund der leitliniengerechten Therapie bewerten kann.
  • Eine elektronische Patientenakte, die spezialisierten Fachärzten und ganzen Gefäßzentren gleichermaßen eine medizinische Leistungs- und Verlaufsdokumentation ermöglicht.
  • Eine Entscheidungshilfe, da neue Materialien bewertet werden können und so zwischen Innovation und Pseudoinnovation unterschieden werden kann.
  • Für die Patienten, die Kostenträger und die Ärzte wichtig, da emil das klinische Outcome der Patienten besonders berücksichtigt.
  • Ein Datenspeicher, der es Patienten bei Behandlung außerhalb ihres gewohnten medizinischen Umfeldes im In- und Ausland ermöglicht, den behandelnden Spezialisten umfangreichen Einblick in die bisherige Krankengeschichte zu bieten. Zu jeder Zeit, Tag und Nacht, 24 Stunden rund um die Uhr.
  • Ein Gesundheitstool, das es Patienten ermöglicht, nicht nur ihre Krankengeschichte sondern auch ihren eigenen Verlauf zu dokumentieren, bzw. Erfolge darzustellen.
  • Schnittstellen zu iPad und iPhone sind in Fertigstellung.
  • emil ist nur der Anfang…

Machen Sie mit und profitieren Sie von den vielen Vorteilen, die emil Ihnen und Ihren Patienten bietet.

Vorteile für Teilnehmer

Umfassende Dokumentation Ihrer gefäßmedizinischen Patienten.

Auf Knopfdruck online-Statistik über Ihre Eingriffe und deren Ergebnisse.
Möglichkeit der internen Qualitätssicherung.

Zukünftig Möglichkeit zur externen Qualitätssicherung durch die Fachgesellschaften (geplant).

Automatische Generierung von Interventionsprotokollen, Befundberichten, Arztbriefen, Epikrisen.

Einfache Verknüpfung mit anderen Institutionen zu Gefäßzentren.

Einfache Verknüpfung mit Materialbeschaffungssystemen.

Übergabe der Daten auf Wunsch an Patienteninformationssysteme bzw. medizinische Apps zur patienteneigenen Behandlungskontrolle (iPad, iPhone, Android, etc.).

Vollständig an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassbar.

Möglichkeit, durch selbst generierte Fragen aktiv an der Registergestaltung teilzunehmen.

 

Vorteile für die Wissenschaft

Einfache Integration neuer Studien in bestehende Datenmasken.

Umfangreiche Abfragen auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene möglich.

 

Vorteile für das Gesundheitswesen

Umfassende Analyse der Versorgungssituation auf nationaler und internationaler Ebene.

Einfache Effizienzanalysen von Behandlungsverfahren an großen Patientenkollektiven.

Kostenanalysen.

Selektivverträge.