Ziel des emilRegisters

Die arteriellen Verschlusskrankheiten haben in der letzten Dekade sowohl medizinisch als auch sozio-ökonomisch enorm an Bedeutung gewonnen und die einzelnen Vertreter dieser großen Gruppe von Erkrankungen gehören längst zu den 10 häufigsten Todesursachenstatistiken westlicher Industrienationen. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sowohl die Diagnostik als auch die Therapie von Gefäßerkrankungen aller Art in den letzten Jahren enorme Weiterentwicklungen erfahren. In allen 3 Therapie-Säulen – Konservativ, Endovaskulär, und Chirurgisch – können heute enorme Erfolge erzielt werden.

Dennoch mangelt es häufig an der medizinischen Evidenz, die Durchführung von Studien ist häufig auf wenige Zentren beschränkt, und es fehlt an Instrumenten, die dem jeweils durchführenden Arzt helfen, die Qualität der eigenen Behandlung zu bewerten, beispielsweise durch den Vergleich mit Ergebnissen anderer Zentren. Auch findet sich meist nur an integrierten Zentren eine standardisierte Dokumentation aller Behandlungsschritte. Aufgrund der Vielzahl der an der Behandlung beteiligten Fachdisziplinen geht häufig sehr viel wichtige Information über Therapie und Verlauf verloren.

Bisherige Ansätze zur Verbesserung dieser Dokumenationssituation beschränken sich meist auf eine einzelne Fachdisziplin, eine dezidierte, meist stark eingeschränkte Fragestellung, oder stellen gar Insellösungen dar.

emil will diesen Umstand beseitigen und die Situation der fächerübergreifenden Dokumentation medizinischer Maßnahmen zur Behandlung von Gefäßpatienten entscheidend verbessern, bzw. eine derartige Dokumentation einführen.

emil ist

  • Ein fächerübergreifendes Dokumentationssystem, welches konservative, endovaskuläre und chirurgische Behandlungsansätze gleichermaßen erfasst.
  • Ein krankheitsübergreifendes Dokumentationssystem, welches den Umstand berücksichtigt, dass Gefäßpatienten häufig an verschiedenen Gefäßentitäten erkrankt sind. Demzufolge erfasst emil nicht nur Eingriffe an den Becken-Bein-Gefäßen, sondern auch an Dialyseshunts, und in Kürze sogar an Nierenarterien sowie an der Aorta.
  • Eine flexible Studienplattform, die es ermöglicht, Studien umzusetzen, bzw. die erfassten Daten leicht in wissenschaftliche Auswertungen zu überführen.
  • Ein Instrument der Versorgungsforschung, das die dokumentierten Behandlungen insbesondere vor dem Hintergrund der leitliniengerechten Therapie bewerten kann.
  • Eine elektronische Patientenakte, die spezialisierten Fachärzten und ganzen Gefäßzentren gleichermaßen eine medizinische Leistungs- und Verlaufsdokumentation ermöglicht.
  • Ein Datenspeicher, der es Patienten bei Behandlung außerhalb ihres gewohnten medizinischen Umfeldes im In- und Ausland ermöglicht, den behandelnden Spezialisten umfangreichen Einblick in die bisherige Krankengeschichte zu bieten. Zu jeder Zeit, Tag und Nacht, 24 Stunden rund um die Uhr.
  • Ein Gesundheitstool, das es Patienten ermöglicht, nicht nur ihre Krankengeschichte sondern auch ihren eigenen Verlauf zu dokumentieren, bzw. Erfolge darzustellen. Schnittstellen zu iPad und iPhone sind in Fertigstellung.

Machen Sie mit, werden Sie EMIL und profitieren Sie von den vielen Vorteilen, die EMIL Ihnen und Ihren Patienten bietet.“